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Vorteile des HACCP-Konzepts für Ihren Betrieb

Was bedeutet HACCP?

HACCP, Hazard analysis and critical control points, nennt man die Gefahrenanalyse und kritischen Kontrollpunkte, die bei der Produktion bzw. im Umgang mit Lebensmitteln berücksichtigt werden müssen.

Was heißt das für Sie?

Jedes Unternehmen, welches Lebensmittel herstellt, verarbeitet oder verkauft, ist dazu verpflichtet, mit einem HACCP-Konzept zu arbeiten. Seit 2006 muss dieses Konzept außerdem dokumentiert sein.

Was beinhalten die HACCP-Grundsätze?

Das Konzept HACCP umfasst die folgenden Leitlinien zur Gefahrenanalyse und Kontrolle:

  • Wie können Gefahren identifiziert werden?
  • Kann Gefahren vorgebeugt werden?
  • Wann ist es im Lebensmittelherstellungsprozess sinnvoll, Kontrollen durchzuführen?
  • Welche Bedingungen müssen die Lebensmittel bei der Kontrolle erfüllen?
  • In welcher Weise, wie häufig und wann werden die Bedingungen überwacht?
  • Wie häufig werden Stichproben durchgeführt?
  • Welche Schritte werden eingeleitet, wenn Lebensmittel die entsprechenden Bedingungen nicht erfüllen?
  • Wie wird der von Ihnen erstellte HACCP-Plan durch Sie evaluiert?
  • Sind alle Gefahren, Kontrollpunkte, Überwachungsverfahren, Stichproben, Grenzwerte und eingeleiteten Korrekturmaßnahmen dokumentiert?

Welches Ziel verfolgen HACCP-Pläne?

Das Ziel von HACCP besteht darin, Ihre Lebensmittel gegen Fremdeinwirkung und Verunreinigung zu schützen und somit die Verbraucher – Ihre Kunden – vor Lebensmittelerkrankungen und chemisch belasteten Lebensmitteln zu bewahren.

Kein HACCP-Konzept? Mit diesen Konsequenzen müssen Sie rechnen

Sie haben kein HACCP-Konzept, vertreiben aber keine gesundheitsschädlichen Lebensmittel?

Woher wissen Sie das?

  1. Bedenken Sie, dass nicht jeder Kunde, der nach einem Kauf in Ihrem Geschäft oder Besuch Ihres Lokals eine Lebensmittelvergiftung erleidet, zu Ihnen zurückkehrt und sich bei Ihnen beschwert. Viele Faktoren können zu Magen-Darm-Verstimmungen oder Fieber führen. Je nach Aktivität Ihrer Kunden kann eine Erkrankung demnach nicht so leicht auf den Verzehr Ihrer Lebensmittel zurückgeführt werden. Wir wollen die Möglichkeit einer Gesundheitsschädigung durch Ihre Produkte aber gänzlich ausschließen. Und auch Ihr Kunde fühlt sich sicher, wenn er weiß, dass Sie Hygienevorschriften einhalten und Gefahrenanalysen betreiben, sodass er sich guten Gewissens für Ihre Lebensmittel entscheiden kann.
  • Die meisten Gefahren sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Und sie entstehen nicht zwangsläufig durch mangelnde Hygiene im Betrieb. Wenn keine gründlichen Kontrollen durchgeführt werden, können Lebensmittelschädlinge von überall in jeden Betrieb gelangen.

Diese 3 Ungeziefer verwandeln Ihren Betrieb in einen Albtraum

Schabe

Sehr häufig taucht die ca. 15 mm lange Schabe in Lebensmittelbetrieben auf. Sie fühlt sich in warmen und feuchten Gegenden, beispielsweise in der Nähe des Pizzaofens, Heizungskesseln oder Warmhalteschränken, sehr wohl. Was eignet sich da perfekter als die Küche, in der oft heiße Dämpfe abgegeben werden? Inzwischen kann sie jedoch durch ihre Anpassung auch kühleren Temperaturen trotzen. Am liebsten versteckt sich die Schabe in Ritzen und Fugen. Da sie nachtaktiv ist, bekommen wir sie recht selten zu Gesicht. Sie gelangt durch den Import ihrer Eier, die im Inneren von Lebensmittelverpackungen übersehen werden, in den Vertrieb. Oft wird sie auch von Essensresten in Müllbehältern oder in unerreichbaren Nischen (beispielsweise neben dem Herd) angezogen. Nicht selten überträgt sie durch die Kontaminierung der Lebensmittel Krankheiten wie Salmonellen, Würmer und Parasiten.

Lebensmittelmotte

Eine weitere weitverbreitete Bewohnerin in Lebensmittelbetrieben ist die Lebensmittelmotte, die mit Mottenkot, Gespinst- und Häutungsresten auf sich aufmerksam macht. Ihre Larven ernähren sich gern von Getreide, Bohnen, Nüssen oder beispielsweise Schokolade. Da die Motte hunderte Eier legt, ist es schwer, die Eiablagerung an Lebensmitteln und Verpackungen zu verhindern. So gelangt sie immer wieder in frisch verpackte oder gelagerte Lebensmittel. Eine konsequente Einhaltung der HACCP-Richtlinien schafft Abhilfe. Die Motte dringt hervorragend in Verpackungen ein, die lediglich mit einem Klebeband oder Gummi verschlossen werden, und entkommt diesen, um dann weitere Eier abzulegen.

Maus und Ratte

Der dritte unter den drei häufigsten Schädlingen in Lebensmittelbetrieben ist die Maus bzw. Ratte. Sie gelangt über alle Gänge, Leitungen und Kanäle in Ihr Gebäude, wo sie sich gern von Lebensmittelresten oder gelagerten Lebensmitteln ernährt. Dabei nagt sie alles an, von Verpackungen bis hin zu Kabeln, was zu erheblichen Schäden führen kann. Besonders durch ihren Kot und den Urin übertragen Mäuse und Ratten Krankheitserreger und verunreinigen Lebensmittel. Oft sind es bauliche Schwachstellen, die Mäuse und Ratten anziehen, und welche durch ein HACCP-Konzept beseitigt bzw. kontrolliert werden müssen.

Das No-Go für Ihre Kunden

Mäusekot an den  Zutaten und Motten, die beim Kunden in den eigens verpackten Lebensmitteln schlüpfen, kann keiner gebrauchen. Schlimmer als die Tatsache, dass Sie Bußgelder für Hygienemängel zahlen, ist wohl der Vertrauensverlust bei Ihren Kunden. Dem Kunden ist der Begriff HACCP in der Regel fremd. Aber niemand möchte gern in einem Lokal essen, in dem er mangelnde Hygiene vermutet und mit einer Lebensmittelerkrankung rechnen muss. Dasselbe gilt für frisch gekaufte Getreideprodukte, die der Kunde daheim sofort entsorgen muss. Während Sie von alledem nichts mitbekommen, haben sich die Erfahrungen Ihrer Kunden in Windeseile herumgesprochen und sind mit reichlich Fantasie und Dramatik ausgeschmückt. Jetzt können Sie von Glück reden, wenn man sich in den Internet-Bewertungen und Medien noch nicht öffentlich über Sie beschwert hat.

Falle Lebensmittelkontrollen

Abgesehen von den gesundheitlichen Auswirkungen, die eine mangelnde Gefahrenanalyse sowie fehlende Kontrollen hervorrufen, schickt das Amt für Verbraucherschutz regelmäßig und ohne Anmeldung Lebensmittelkontrolleure aus.

Wer wird vom Amt für Verbraucherschutz kontrolliert?

Die Abteilung für Lebensmittelüberwachung  kontrolliert alle Betriebe, die Lebensmittel herstellen, verarbeiten und vertreiben. Auch Veranstaltungen sind von Kontrollen betroffen.

Was wird bei der Lebensmittelüberwachung kontrolliert?

  • Fertige Lebensmittel
  • Rohstoffe
  • Personalhygiene
  • Hygienischer Zustand der Betriebsräume, Anlagen, Geräte, Herstellungs- bzw. Verarbeitungsverfahren, Transportmittel
  • baulicher Zustand

Es werden Proben von fertigen Lebensmitteln und Rohstoffen entnommen und untersucht.

Was passiert bei Rechtsverstößen gegen die Lebensmittelsicherheit?

Je nach Ausmaß des Risikos können nach einer Regelkontrolle alle 2 Monate, aber auch täglich Risikokontrollen durchgeführt werden.

Seit 2016 tragen Unternehmer in NRW und Niedersachsen die Kosten für die Lebensmittelüberwachung.  Dabei wird der Betrag in NRW am Zeitaufwand gemessen, während in Niedersachsen die Betriebsumsätze maßgeblich sind.

Treten hygienische Mängel bzw. Lebensmittelverunreinigungen im Betrieb auf, sind Bußgelder zu zahlen. Das Amt für Verbraucherschutz erhebt für jeden verunreinigten Gegenstand (u. a. Geräte, Armaturen) ein Bußgeld zwischen 35 und 500 EUR. Hinzu kommt eine Gebühr für einen Einzelverstoß sowie für mehrere Verstöße im Fall verunreinigter Lebensmittel. Auch die fehlende Kenntlichmachung von Zusatzstoffen und Allergenen im Speiseplan oder auf der Verpackung sowie den Vertrieb nicht sicherer Lebensmittel müssen teuer bezahlt werden. Sich gegen die Entnahme von Proben oder die Durchführung von Kontrollen zu widersetzen kostet Sie zwischen 250 und 500 EUR, nach erfolgter Belehrung durch das Amt zwischen 600 und 1000 EUR.

Fazit: Es lohnt sich für Sie nicht, die HACCP-Richtlinien zu missachten oder das Amt für Verbraucherschutz zum Narren zu halten. Erst recht nicht, wenn die Lebensmittelkontrolleure auf eine Beschwerde hin zu Ihnen kommen. Denn Ihren Kunden ist es erlaubt, sich beim Amt über hygienische Mängelzustände in Ihrem Betrieb zu beschweren.

Wie Sie Ihren Betrieb mit einem HACCP-Konzept aufwerten

Mit HACCP Kosten sparen

Ja, Sie zahlen für freiwillige Kontrollen durch Fachleute und es kostet Sie anfangs Zeit, um ein HACCP-Konzept zu erstellen. Wenn Ihr Konzept steht, sind Sie darin schnell geübt und vor allem sicher. Gern beraten wir Sie hierin und helfen Ihnen bei der eigenständigen Durchführung des HACCP. Im Vergleich: Nutzen Sie kein HACCP-Konzept, zahlen Sie ebenso für alle Kontrollen des Verbraucherschutzes und zusätzlich für alle bestehenden Mängel. Sollte Ihr Betrieb von Schädlingen befallen sein, bezahlen Sie darüber hinaus für die Schädlingsbeseitigung. Im schlimmsten Fall kann das bedeuten, dass Sie Ihre Küche oder Ihr Geschäft vorübergehend schließen müssen und Verluste machen. Außerdem haben Sie den Ärger mit dem Verbraucherschutz und zahlen für Wiederholungsmängel den doppelten Betrag. Von den Beschwerden durch Kunden mal ganz abgesehen. Das alles muss nicht sein.

Seien Sie cleverer und nutzen Sie die HACCP-Prinzipien für eine kontrollierte Investition in die Sicherheit.

Wettbewerbsvorteil durch Produktqualität

Auch in Bezug auf Ihr Marketing ergeben sich durch HACCP erhebliche Vorteile:

Durch die gründliche Kontrolle und Gefahrenbeseitigung zeigen Sie einen professionellen und wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln. Sie schaffen Sicherheit durch ausgezeichnete Hygiene und einwandfreie Lebensmittel. Dadurch gewinnen Sie das volle Vertrauen Ihrer Kunden.

Machen Sie Ihr Konzept öffentlich: Wenn Sie ein HACCP-Konzept durchführen, weisen Sie sich damit aus und werben Sie damit. Nutzen Sie den Mehraufwand, den Sie betreiben, für Ihre Kundenakquise, indem Sie ihn auf Plakaten, auf der Speisekarte und Ihrer Unternehmenswebsite anpreisen.

Wenn der Kunde erfährt, dass Sie unter besten hygienischen Bedingungen arbeiten und regelmäßige Kontrollen durchführen, fühlt er sich bei Ihnen sicher und empfiehlt Sie gern weiter. Das wird sich in guten Bewertungen im Internet wiederspiegeln. Darüber hinaus schärfen Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden für die Lebensmittelsicherheit. Ihre Kunden werden Ihren Betrieb mit Konkurrenten vergleichen, die weniger sorgsam mit der Hygiene umgehen. Die Wahl fällt also schnell auf Sie zurück.

Personal anwerben

Sie suchen neue Mitarbeiter? Neben einem freundlichen Arbeitsklima und einer guten Bezahlung entscheidet auch die Örtlichkeit darüber, ob sich Arbeitskräfte bei Ihnen bewerben oder nicht. Schaben oder Mäuse im Betrieb werden hier nicht gern als zukünftige Mitarbeiter akzeptiert. Auch in diesem Fall können Sie mit HACCP punkten.

So geht’s zu Ihrem persönlichen HACCP-Konzept

Wir sind ein Fachbetrieb für Schädlingsbekämpfung und Hygieneservice in Aachen und Umgebung und helfen Ihnen bei den notwendigen Maßnahmen für eine einwandfreie Hygiene.

Unser Angebot:

  • Regelmäßige Schädlingskontrolle
  • Identifizierung von Schädlingen
  • Unterstützung beim Bestehen von Audits
  • Erstellung von Hygienekonzepten unter Berücksichtigung der neuen Trinkwasserverordnung und Mitarbeiterschulungen
  • Beratung und Einführung in HACCP
  • Unterstützung bei der selbständigen Durchführung des HACCP
  • Durchführung von Schulungen

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