Eichen-Prozessionsspinner (Thaumetopoea processionea)

Der Eichenprozessionsspinner stammt aus Südeuropa, und hat sich von dort aus seinen weg quer durch Europa bis in den Süden Russlands gebahnt. Mittlerweile sind nach Einschätzungen einiger Experten sämtliche deutsche Bundesländer von dem Eichenprozessionsspinner befallen. Am stärksten betroffen sind die Regionen der fränkischen Platte, teile Bayerns, Nordrhein-Westfalens, Berlin und Brandenburg.

Lebensweise:

Im Vorjahr werden die Eier des Eichenprozessionsspinner durch die Weibchen im Bereich der oberen Baumkronen von Eichenbäumen auf ein - oder zweijährige Zweige abgelegt. Die Ablage der Eier findet in Eipaketen von bis zu 300 Eiern statt, die Eipakete werden mit einem Sekret und Afterschuppen überzogen dadurch erhalten sie eine dunkle Tarnung um sie vor Fressfeinden zu verstecken. Die Raupen schlüpfen je nach Wetterlage gegen Ende April bis Anfang Mai. Die Raupen durchlaufen bis zu Ihrer Verpuppung 5 bis 6 Entwicklungsstadien.

Hier sehen Sie eine Tabelle der Entwicklungsstadien:

  1. Eistadium - bis ca. Mitte April geringe Schädigung
  2. Junge Raupe - Mitte April bis Mitte Mai, geringe Schädigung
  3. Ausgewachsene Raupe - Mitte Mai bis Ende Juni hohe Schädigung durch die Brennhaare der Raupe
  4. Puppenstadium - Mitte Juni bis Ende August Schädigung durch Brennhaarrückstände in den Nestern
  5. Schmetterling - August bis Mitte September Schädigung durch Brennhaarrüclstände in den Nestern

Die Raupen leben in Gruppen zusammen und ernähren sich anfangs von Knospen und später von Eichenblättern wenn die Raupen sich auf die Nahrungssuche begeben ziehen sie in Prozessionen los daher stammt auch Ihr Name. Ab ungefähr Mitte Juni fangen die älteren Larven (Raupen) an die typischen Gespinstnester zu bauen, diese können bis zu einem Meter lang werden. In diese Nester ziehen sich die Raupen tagsüber und wenn es zur Häutung kommt zurück. Ab dem dritten Entwicklungsstadium entwickeln sich bei den Larven die charakteristischen Brennhaare, die das Nesselgift „Thaumetopoein“enthalten.

Risiken für die Gesundheit von Menschen und Tieren:

Die Brennhaare der Eichenprozessionsspinner Raupe die das Nesselgift Thaumetopoein beinhalten, können wenn Sie in Kontakt mit der Haut kommen zu teils schweren gesundheitlichen Risiken bei Menschen und Tieren führen. Symptome für den Kontakt mit den Brennhaaren können sein: rötlicher juckender Hautausschlag, Reizung oder Entzündung der Atemwege, Augenreizung, Fieber, Übelkeit oder Schwindelgefühle. In seltenen Fällen kann ein anaphylaktischer Schock eintreten.

Bekämpfung und Entsorgung des Eichenprozessionsspinners:

Die Firma Schädlingsbekämpfung Bougé ist Ihr zuverlässiger und kompetenter Partner wenn es um die Beseitigung oder die vorbeugende Bekämpfung von Eichenprozessionsspinner Plagen geht. Durch unser Fachwissen und die geeigneten Gerätschaften können wir bestmöglich auf jeden Befall reagieren.

Vorbeugende Maßnahmen:

Um erst so gut wie keinen Befall aufkommen zu lassen, bieten wir unserem Kunden prophylaktische Maßnahmen an, diese dienen dazu die Raupen schon in Ihrer Entwicklung zu stoppen, bevor sie Ihre gefährlichen Brennhaare entwickeln können. Durch diese Maßnahmen ist es später nur noch selten notwendig Bekämpfungsmaßnahmen durchführen zu müssen. Bei der vorbeugenden Bekämpfung setzen wir auf eine spezielle Behandlungslösung die in einem Sprühverfahren auf die Blätter der Bäume ausgebracht wird, die Lösung führt dazu das die Raupen nach dem Sie ein behandeltes Blatt gefressen haben, nach kürzester Zeit aufhören zu Fressen und ein Entwicklungsstopp eintritt. Das von uns verwendete Mittel ist kein Kontaktgift, dadurch sterben die Raupen erst nach ca. 2 - 7 Tagen nach der Behandlung. Die für Menschen und Tiere gefährlichen Brennhaare können sich ab der Behandlung nicht mehr ausbilden. Wir arbeiten nur mit zugelassenen und erlaubten Bioziden Produkten die ausschließlich zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinner dienen, und nicht gegen Menschen, Haustiere oder nützliche Insekten wie Bienen wirken.

Absaugen von Nestern:

Beim Absaugen werden die einzelnen Nester durch Hilfe von Bindemitteln fixiert, so das Sie nicht Auseinanderfallen können und die Brennhaare dadurch durch die Luft gewirbelt werden. Anschließend werden die Nester von einem Fachmann mit der vorgeschriebenen Persönlichen Schutzausrüstung und einem Speziellen Sauger der Staubklasse H mit Sicherheitsfiltern aufgesaugt. Im Anschluss der Maßnahme wird der Behälter zu einer Müllentsorgungsanlage gebracht und dort professionell entsorgt.

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